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Barrierefrei ist mehr als stufenlos

Denkmalschutz und Barrierefreiheit müssen einander nicht ausschließen. Dieses Denken hat sich sehr langsam und auch äußerst schwerfällig erst in jüngster Zeit entwickelt - leider noch nicht durchgängig und überall. Es gibt gute bauliche Lösungen, die sowohl den Auflagen des Denkmalschutzes als auch den Forderungen nach barrierefreier Gestaltung von Gebäuden und Freiflächen entsprechen. Hierbei sind nicht nur bauliche Hindernisse für körperbehinderte Menschen (z.B. Stufen, lichte Durchgangsbreiten u.ä.) baulich zu entfernen, sondern gleichermaßen die Belange Sinnesgeschädigter, wie Blinde und hörgeschädigte Besucher (Orientierungshilfen, Beschilderung, Beleuchtung, Hörhilfen, Ansagen usw.) bei denkmalgeschützten Bebauungen zu beachten.

Kriterien der Gleichstellung

  • Erreichbarkeit, Zugänglichkeit, Nutzbarkeit beachten
  • Intergration statt Separation
  • Mindestbewegungsflächen beachten
  • Mindest- und anthropometrische Maße beachten
  • Bewegungsfreiläufe beachten
  • einfache, einheitliche Leitsysteme verwenden
  • taktile und akkustische Informationen

Beispiele, die Mut machen











Interessenten können uns über folgende Adresse erreichen:

Behindertenverband Leipzig e.V.

Bernhard-Göring-Str. 152, 04277 Leipzig
Tel./Fax.: 0341 / 30 65 120 (Geschäftsstelle),
Tel.: 0341/ 30 65 221 (Bauberatungsstelle),
e-mail:bvl.leipzig@t-online.de

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